Das Rebjahr 

Traubenernte 2019
Was im Frühjahr nicht überlebte wegen dem Frost vom 6. Mai, kann man auch im Oktober nicht ernten. Dass wir nur eine Chance haben pro Jahr, um zu Ernten, hat sich wieder gezeigt. 
Nach der Superlativen im 2018 in Menge und Qualität durften wir in desem Jahr eine 60%-ige Normalernte betreffend Menge einkeltern. Durch den eher kleineren Ertrag war die Qualität aber sehr hoch. 
Bei schönem Herbstwetter durften unsere Erntehelfer die vielversprechenden, schönen Trauben pflücken.
Im Keller freuen wir uns auf die eingefangene Energie und lassen die süssen, aromatischen Trauben zu authentischen, gesunden Weinen heranreifen.

Winterruhe
Die Rebberge gehen in den Winterschlaf. Die Rebe bildet die Nährstoffe zurück ins Altholz und Wurzeln. Bei tiefen Wintertemperaturen werden diese Nährstoffe mobilisiert und die Reben sind gschützt durch diese Stärke vor Frostschäden. Die Rebe ist eine Dauerpflanze, 365 Tage im Jahr aktiv und ein Sympol als Lebensbaum für den Menschen. 

 

Im 2018 durften wir eine sehr grosse Traubenmenge in aussergewöhnlich, hoher Qualität einkellern.
Die Weissweine vom 2018 sind seid dem Frühjahr im Verkauf. Sie zeigen sich in einer würzigen, frischer und vielschichtiger Nacharomatik. Unsere Handschrift bezüglich der Sortenaromatik und Komplizität ist ein Erlebnis. 
Die Rotweine, je nach Keller- und Lagerreife im Holzfass, werden in verschiedene Jahrgängen angeboten.
Der frischfruchtige Salvia 2018, im Stahltank gereift, ist ab sofort erhältlich. Das ist der erste Rotwein vom 2018, der Sie von seiner Art überraschen wird.

Die Römer brachten vor 2000 Jahren den Rebbau über die Alpen in die Gegend ihres einzigen Legionslagers auf heutigem Schweizergebiet: nach Vindonissa. Zur Erinnerung an das Kulturerbe wurden 2010 in der Umgebung vier Römerrebberge angelegt. Sie sind Bestandteil des Legionärspfades Vindonissa, frei zugänglich und bereits touristische Attraktionen. Führungen sind buchbar durch das Vindonissa Museum, Museumstrasse 1, 5200 Brugg http://www.vindonissa-winzer.ch/ 
Wir haben einen Römerrebberg in Remigen erstellt. Hier wird gezeigt, wie unsere antiken Vorfahren die Reben und die Weinkultur pflegten. Wir stellen nach damaliger Methode auch einen „Römer Wy“ her und produzieren mit den drei andern Vindonissa-Winzern zwei exzellente „Vindonissa Weine“: Den roten „Ruber“ und den weissen „Albus“. 

Der 1997 gegründete Rebbauverein Remigen, der aus aktiven Winzern sowie Einwohnern und „Heimweh-Remigern“ besteht und die Pflege des Rebbaus in der alten Rebbaugemeinde unterstützt, hat 2009 auf unsere Initiative einen Reb- und Kulturweg angelegt. 
Er dokumentiert die Entwicklung und Bedeutung des Weinbaus in der inzwischen wieder drittgrössten Aargauer Rebbaugemeinde Remigen, in der die Reblaus-Katastrophe von 1905 überwunden wurde. Der mit Informationstafeln ausgestattete Weg stellt die fünf Remiger Reblagen dar, beschreibt den Rebberg als komplexes Ökosystem und informiert über die Arbeit der Winzer.